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Neuer Artikel von Detken: Hohe Verfügbarkeit durch kontinuierliches Netz-Monitoring

Die IT-Infrastruktur ist für Anwender unsichtbar im Hintergrund verfügbar und fällt meistens nur auf, wenn sie mal nicht funktioniert. Dabei sind die Anforderungen an die Verfügbarkeit heute selbst in kleineren Unternehmen so hoch, dass dieses Szenario eigentlich gar nicht erst auftreten dürfte. Zusätzlich müssen IT-Infrastrukturen immer technisch auf dem neusten Stand gehalten werden, ohne dabei die Dokumentation zu vernachlässigen. Das stellt IT-Administratoren häufig vor Zeitprobleme, weshalb man diese Arbeiten gerne nach hinten schiebt, bis sie teilweise nicht mehr wahrgenommen werden können. Die kontinuierliche Überwachung aller Netzkomponenten stellt daher ein wichtiges Kriterium dar, um eine möglichst hohe Verfügbarkeit erreichen zu können. Monitoring-Systeme ermöglichen dies und können dabei gleichzeitig eine höhere Anwenderzufriedenheit schaffen sowie helfen den Dokumentationsgrad auf einem hohen Niveau zu halten. Der aktuelle Artikel "Auf dem Silbertablett - Hohe Verfügbarkeit durch kontinuierliches Netz-Monitoring" ist in der NET-Ausgabe 05/12 erschienen und geht genauer auf dieses wichtige Thema ein.

Als Basisanforderung für ein effizientes Netzwerkmanagement kann man an erster Stelle die einfache Verwaltbarkeit nennen. Dabei muss man beim Netzwerkmanagement folgende Unterteilungen berücksichtigen, die auch nach ISO definiert wurden:

  1. Fault Management: Erkennen von Fehlern und Protokollieren, Melden und evtl. Beheben von Fehlerzuständen.
  2. Configuration Management: Inbetriebnahme und Konfiguration aller aktiven Komponenten (Switches, Router, Firewalls, Server, Clients etc.) innerhalb eines Netzes.
  3. Accounting Management: Sammeln und Auswerten von Accounting-Daten zur Rechnungsstellung oder Statistikerzeugung.
  4. Performance Management: Statistiken von aktiven Komponenten (Server, Routern, Switches etc.) sammeln und bzgl. Schwellwerte, Service Levels usw. aufbereiten.
  5. Security Management: Authentifizierung und Autorisierung von Benutzern, Verschlüsselung und Zugriffssicherheit, inkl. Anti-Spam/-Virus-, Firewall-, IPS/IDS- und Verkehrsanalyse.
  6. Planning Management: Analyse von Trends, um vorab Systeme auf den neusten Stand bringen zu können oder z.B. die Netzwerkbandbreite zu erhöhen.
  7. Asset Management: Inventarisierung der Komponenten, alle Geräte und Einbeziehung des administrativen Personals.

Eine Monitoring-Lösung besteht aus einer Teilmenge dieses Modells, da die Überwachung und Eskalation von auftretenden Fehlern im Vordergrund steht und nicht die Konfiguration. Die Berücksichtigung aller ISO-Bereiche würde zwar ein optimales Netzwerkmanagement beinhalten und die höchste Flexibilität und IT-Sicherheit ermöglichen. Dies kann aber ein einzelnes Tool nicht leisten, weshalb man oftmals gezwungen ist verschiedene Lösungen in Kombination miteinander einzusetzen.

Der Artikel "Auf dem Silbertablett - Hohe Verfügbarkeit durch kontinuierliches Netz-Monitoring" von Kai-Oliver Detken, der in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift NET erschienen ist, stellt verschiedene Monitoring-Varianten vor und kann wie gewohnt in unserem Download-Bereich nachgelesen werden.

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