RESI-TSN-Projekt traf sich zum vierten Konsortialtreffen in Berlin

An zwei Tagen (24.-25.09.26) trafen sich die Partner des Forschungsprojekts RESI-TSN zum vierten Konsortialtreffen in Berlin bei der fibre optical components GmbH (FOC), einem Kooperationspartner der LANTECH. Der erste Tag stand dabei im Zeichen von zwei Workshops, die mehr Klarheit in die geplanten Demonstratoren bringen sollten. Am zweiten Tag berichteten die Partner hingegen über den aktuellen Status ihrer Arbeiten. Dabei wurde festgestellt, dass man noch erheblich hinter dem Zeitplan hinterherhinkt, der durch die Insolvenz des ursprünglichen Partners ArtiMinds entstanden war.

Abbildung 1: Gruppenbild der Partner des Forschungsprojekts RESI-TSN
Abbildung 1: Gruppenbild der Partner des Forschungsprojekts RESI-TSN

Ziel des Verbundprojektes RESI-TSN ist die Entwicklung einer hardwarebasierten Lösung inkl. Steuerungssoftware für die Realisierung weitgehend autonomer, resilienter TSN-Netzwerke. Diese wird aus zwei Komponenten bestehen: einer Analysekomponente, die den Datenverkehr hinsichtlich der Netzkonfiguration oder einer nötigen Abwehr gegen Cyber-Angriffe analysiert, und eine (Re-)Konfigurationskomponente, welche die bestmögliche Netzkonfiguration berechnet und autonom anwendet.

Aktuell werden bei der DECOIT®, die auch das Projektmanagement innehat, die RESI-Nodes und die AnalyseBox entwickelt, die das TSN-Netz resilient gegenüber Cyber-Attacken machen sollen. Hier hat man derzeit noch mit Herausforderungen zu kämpfen, wie einem exakten Zeitstempel, QoS-Metriken und offenen Schnittstellendefinitionen. Auch wurde für die Datenerfassung noch kein repräsentatives Zielnetzwerk abgestimmt. Diese Lücke soll aber in den nächsten Wochen geschlossen werden, damit die Identifikation geeigneter Cyberangriffe, die mit der AnalyseBox realistisch simuliert und erkannt werden können.

Abbildung 2: Gut gefüllter Besprechungsraum bei der FOC
Abbildung 2: Gut gefüllter Besprechungsraum bei der FOC

Daher liegt der Fokus des Projektes aktuell auf der detaillierten Bestimmung eines oder mehrerer Anwendungsszenarien, die von den Partnern Wandelbots und LANTECH geliefert werden müssen. Diskutiert wurden ein Zugszenario und ein Robotik-Demonstrator. Diese müssen jetzt in den nächsten Wochen mit Leben gefüllt werden. Das Projekt besitzt noch eine Laufzeit bis Oktober 2027, wird aber wahrscheinlich durch die Verzögerungen verlängert werden müssen.

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